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Blick entlang der Schlossterrasse. Auf der rechten Seite ist ein Teil des Neuen Schloss Meersburg. Im Hintergrund ist die alte Burg Meersburg.

Dienstleistung

Stadtarchiv

Seit 1995/96 das Stadtarchiv ins Kulturamt in der Vorburggasse 13 eingezogen ist, und somit ein neues Magazin mit moderner Rollregalanlage bekam, sind die Archivalien – die Urkunden, Bücher und Akten – nun einheitlich verwahrt und jeder Zeit unkompliziert zugänglich bei gleichzeitig optimalen konservatorischen Bedingungen; so ist das Gedächtnis der Stadt und die Kultur in einem Gebäude untergebracht.

Die Bestände des Stadtarchivs lassen sich in drei große Bereiche unterteilen, den Urkunden, den Büchern (z. B. Stadtrechnungen, Gemeinderatsprotokolle) und den Akten. Es sammelt im eigentlichen Sinne die Leistungen der Stadtverwaltung und reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück. Familiengeschichte lässt sich allerdings nur bedingt betreiben, da die Tauf-, Familien- und Sterbebücher nicht in städtischem Besitz befinden. Erst ab 1875 sind auch diese Bücher im Archiv zu finden, da mit der Reichsgründung diese Registrierung verstaatlicht wurde. Nur alteingesessene Meersburger Bürger lassen sich im Bürgerbuch recherchieren.

Zugang zu den Akten findet man über die Findbücher, die für den Altbestand zwischen 1969 und 1971 erstellt wurden. Die neueren Akten seit dem 2. Weltkrieg sind bis zum Jahr 1972 Mitte der 1990er Jahre ebenfalls erfasst worden.  Des Weiteren ist die gesamte Fotosammlung (sie zählt heute immerhin circa 9.000 Postkarten und Fotos) vollständig neu geordnet, jedes einzelne Exponat charakterisiert und, mit EDV, erfasst worden. Das Gleiche gilt für die Prospekte und Plakate, Flyer und Flugblätter, beginnend mit den Fremdenverkehrsprospekten vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart.

Schließlich haben wir spezielle Ordner zu Gebäuden, Themen und Personen der Stadt(geschichte) angelegt, um Zeitungsartikel und andere >flüchtige< Materialien gleichsam aufs Stichwort parat zu haben. Diese systematische Materialiensammlung, in die Unterlagen des Landesdenkmalsamts ebenso Eingang gefunden haben wie verschiedene Restaurationsberichte oder kürzere Aufsätze aus entlegenen Publikationsorganen, diese gemischte Textsammlung, alphabetisch gegliedert, erlaubt oft eine erste, halbwegs fundierte und rasche Antwort auf Fragen, die gerade nicht in wissenschaftlichen Abhandlungen dargestellt sind.

In begrenztem Maße ergänzt wird der Bestand noch durch Nachlässe historisch bedeutender Personen. Umfangreicher dagegen ist die Bibliothek des Kulturamts und Stadtarchivs mit den Schwerpunkten Meersburg und der Bodensee (Fürstbischöfe, dann die Droste, ferner Mauthner und - Mesmer, Kunst und Kunstgeschichte und sog. Handbücher , wie das Lexikon der christlichen Ikonographie ist so eines, das Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens ein anderes.


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