Stadtchronik

Die genaue Gründungszeit Meersburgs ist unbekannt.

1211
erwirbt der Bischof von Kostanz den Zehnten „Im Umkreis von Meersburg“, seit dem ist sie im Besitz der Konstanzer Bischöfe bis 1802

1233
Verleihung des Marktrechtes

29. September 1299
gewährt König Albrecht „auf Bitten der Konstanzer Bischofs Heinrich von Klingenberg“ der Meersburger Gemeinde das Stadtrecht, nach Ulmer Muster.

1419
Verhängung einer Reichsacht über „Bürgermeister, Rat und Bürger zu Meersburg“

1450
Zuspitzung der Auseinandersetzungen zwischen dem Bischof Heinrich von Hewen und der Bürgerschaft Meersburgs; Der Bürgermeister, Simon Weinzürn, wird 1461 im See ertränkt.

1461
Abschaffung des Amtes des Bürgermeisters; Der Bischof ist der Herr der Stadt.

1509
Errichtung der „Gred“, des Kornhauses, am östlichen Ende der Unterstadt und Anlegung eines neuen Hafens

1526
Bischof Hugo von Hohenlandenberg verlegt seine Residenz nach Meersburg als Folge der Reformation

1555
der Stadt wird ein „Stadtverweser“ zugestanden

1575
Wiedereinführung des Amtes des Bürgermeisters, trotz dem ist Meersburg eine fürstbischöfliche Stadt

1618 - 1648
Schweden und Württemberger plündern Meersburg

1635/36 und 1646
Verheerende Folgen der Pest: nur der sechste Teil der Meersburger Bevölkerung überlebt die Pest. Die Erinnerung daran hält das Fasnachtbrauchtum („Schnabelgiere“) und die Bürgergesellschaft der Hunderteiner wach.

18. Jh.
Blütezeit Meersburgs

1704-1740
legt Johann Franz Schenk von Stauffenberg den Grundstein vom Neuen Schloss

1725/35
errichtet er das barocke Priesterseminar

1740 – 1743
baut Kardinal Hugo Damian von Schönborn das großzügige Treppenhaus im Neuen Schloss an und errichtet die Schlosskapelle

1750 - 1775
Kardinal Franz Konrad von Rodt vollendet das Neue Schloss und bezieht dort Residenz

1802
fällt Meersburg mit der Säkularisation an das spätere Großherzogtum Baden: aus der fürstbischöflichen Residenz wird eine Landstadt, auch vor allem deswegen, weil die Ämter aus Meersburg wegverlegt werden

1820/1845
werden manche Tore und Türme der alten Stadtbefestigung abgerissen

1838
erwirbt Freiherr Joseph von Laßberg das Alte Schloss und bewahrt es somit vor dem Abriss

1851/56
„Modernisierung“ des Hafens am Grethaus, ab diesem Zeitpunkt wird er auch für die Dampfschiffe zugänglich

1872
Ausbau der Seestraße zur Promenade und Gründung des Verschönerungsvereins.

1919 – 1936
ist Karl Moll der regierende Bürgermeister Meersburgs, der sich sehr für die Entwicklung des Fremdenverkehrs engagiert

1919
wird die Altstadt elektrifiziert

1928
Aufnahme des Betriebes der Autofähre zwischen Konstanz und Meersburg

1933
Beginn des Baus des Strandbades

1954
Stellung der Altstadt unter Denkmalschutz

seit 1962
Verleihung des Droste-Preises der Stadt Meersburg an deutschsprachige Autorinnen

1973
Eröffnung des ersten am Bodensee beheizten Freibades in Meersburg

1981
Sanierung der Altstadt

1986
Fertigstellung der B31 Ortsumgehung und Erhalt des Prädikats „Erholungsort“

seit 1991
Partnerschaften Meersburgs mit Hohnstein/Sachsen und Louveciennes/Frankreich

1994
Entdeckung des Thermalwassers auf Meersburger Gemarkung

seit 2002
besteht die Partnerschaft mit der italienischen Stadt San Gimignano (Toskana)

2003
Eröffnung der Meersburger Therme und Erhalt des Prädikats „Viabono-Wohlfühlstadt“

2016
Eröffnung des Vineum Bodensee, ein Weinmuseum. Es verkörpert einen ganz neuen Typ Museum: sinnlich, informativ, innovativ.


  • Stadt Meersburg am Bodensee
  • Marktplatz 1
  • 88709 Meersburg
  • Telefon 00 49 75 32 / 440-0
  • info@meersburg.de
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