Auszug der Asylbewerber aus der Gemeinschaftsunterkunft „JUFA“


Für die Unterbringung von Asylbewerbern im Rahmen der vorläufigen Unterbringung wurde vom Landkreis Bodenseekreis vom 01.01.2016 bis 30.04.2016 das Familienhotel „JUFA“ für die Unterbringung von 64 Flüchtlingen angemietet. Mit der Auflösung dieser Gemeinschaftsunterkunft Ende dieses Monats war es der Stadt Meersburg sowie den beteiligten Behörden und Organisationen  ein wichtiges Anliegen, möglichst viele Personen auch weiterhin in Meersburg im Rahmen der Anschlussunterbringung unterbringen zu können. Für diesen Zweck konnten neben spitälischen Wohnungen auch einige Wohnungen von privater Seite anmietet werden, sodass nun 46 Personen aus Syrien  und dem Irak (8 Familien und 2 Einzelpersonen) in Wohnungen in Meersburg umziehen konnten. In diesem Zusammenhang möchten wir uns ganz herzlich bei den Vermietern bedanken, die uns ihre Wohnungen für diesen Zweck zur Anmietung angeboten haben. Die restlichen Flüchtlinge wurden mittlerweile in Friedrichshafen, Stetten und Salem untergebracht. Zum heutigen Stand leben nun insgesamt 77 Asylbewerber im Rahmen der Anschlussunterbringung in Meersburg.

Am 22.04.2016 haben die letzten Flüchtlingsfamilien die JUFA in Meersburg verlassen. Neben der Sozialarbeiterin der Johanniter Unfallhilfe sowie dem zuständigen Heimleiters des Landratsamtes, haben sich eine Vielzahl von ehrenamtlichen Helfern in ganz vielfältiger Weise um die Betreuung der Asylbewerber in der Gemeinschaftsunterkunft „JUFA“ gekümmert. Nicht zuletzt haben sich auch die in Meersburg bereits wohnhaften Asylbewerber ehrenamtlich in diesem Bereich engagiert. So wurden von den ehrenamtlichen Helfern unter anderem Deutschkurse für die Flüchtlinge organisiert, Spielenachmittage für die Kinder veranstaltet, die Essensausgabe begleitet sowie Übersetzungstätigkeiten übernommen.

Aus diesem Grunde wurde für die Helfer am 16.04.2016 von Herrn Seemann (Geschäftsführer JUFA) und Frau Frank (Johanniter Unfallhilfe) im Namen der Asylbewerber eine Abschiedsfeier im Ratskeller veranstaltet.

Auch in der Anschlussunterbringung werden die Flüchtlinge weiterhin von ehrenamtlichen Paten des Helferkreises Asyl betreut, um die bereits begonnene Integrationsarbeit nachhaltig fortsetzen zu können.

Auf diesem Wege möchten wir uns ganz herzlich beim Helferkreis Asyl sowie allen anderen freiwilligen Helfern, aber auch bei allen Meersburger Bürgern bedanken, die durch ihre Offenheit, Toleranz und Akzeptanz zum erfolgreichen Gelingen der Asylbewerberunterbringung in Meersburg beigetragen haben. Ohne diese Unterstützung wäre es nicht möglich gewesen, einen so guten Ablauf und ein schnelles „Ankommen“ der Flüchtlinge zu erreichen. Bedanken möchten wir uns auch beim Geschäftsführer der JUFA, Herrn Seemann, für dessen Bereitschaft und Initiative, das Nebengebäude der JUFA für die Gemeinschaftsunterbringung der Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen.

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