Breitbandausbau im GVV-Gemeindegebiet
Spatenstich am Unterstadttor zum Baubeginn



Jetzt ist es soweit: Wie schon im Mitteilungsblatt angekündigt, werden nun in der Meersburger Unterstadt Leerrohre verlegt, die der Breitband-Erschließung mit Glasfaserkabeln dienen. Zudem werden von der Firma Netze BW (Teil der EnBW) umfangreiche Erneuerungen am 20 Kilovolt- Stromnetz durchgeführt. Bürgermeister Dr. Martin Brütsch hieß zum Spatenstich am 25. Februar bei winterlichem Wetter seine vier GVV-Amtskollegen aus Daisendorf, Hagnau, Stetten und Uhldingen-Mühlhofen sowie die Vertreter der durchführenden Firmen und u.a. Vertreter der Bauämter beim Unterstadttor willkommen.

BM Dr. Brütsch erläuterte den vorgesehenen Verlauf der Baumaßnahmen in zwei Bauabschnitten. Der zweite Bauabschnitt ist derzeit noch in Planung.Die Baumaßnahmen gelten für Bereiche und Gebiete, die derzeit noch unterversorgt sind. Im Vorfeld hatten hierzu öffentliche Infoveranstaltungen stattgefunden. Die Firma tkt teleconsult GmbH Backnang hatte u.a. Vorplanungen durchgeführt. Nun hofft man,dass die jetzige Maßnahme zügig und möglichst  viel davon schon bis zum Beginn der Vorsaison ausgeführt werden kann, was aber auch witterungsabhängig ist. Verschiedene Synergieeffekte sollen dabei genutzt werden, z.B. bei der Straßenbeleuchtung in der Uferpromenade Richtung Haltnau. Auch Stromkabel, Wasser- und Gasleitungen sollen in Teilbereichen erneuert und mit verlegt werden.

BM Edgar Lamm (Uhldingen-Mühlhofen) schloss sich dem an und dankte für die gute Zusammenarbeit aller an diesem großen Projekt Beteiligten: „Wir wollen ein gutes Netz (bis 2017). Gemeinsam sind wir stark“. BM Dr. Brütsch hofft auf bis zu 60% Förderung. Für den 1. Bauabschnitt wird mit etwa 2 Mill. Euro Kosten gerechnet. Hagnau ist davon kaum betroffen, weil dort schon vor einigen Jahren ein neues Leerrohrnetz für DSL und Gas installiert wurde. Die Gesamtkosten des GVV-Breitbandausbaus werden derzeit auf ca. 3,5 bis 4 Mio. Euro geschätzt. Der Vertreter der Firma Netze BW, Herr Kempter erläuterte die geplante Verlegung der 20 kV-Kabel. BM Dr. Brütsch unterstrich abschließend: „Alle profitieren davon“.

Hartmut Rieble


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