Weinzürn, Simon

Bürgermeister 1452-1458

Im 15. Jahrhundert spitzten sich die Auseinandersetzungen zwischen dem Bischof und der Meersburger Bürgerschaft immer weiter zu, die mit Unterstützung der weltlichen Macht ihre Rechte und Privilegien zu erweitern suchte. Mehrfach geriet Meersburg in Reichsacht. Simon Weinzürn, der noch 1450 fürstbischöflicher Stadtammann war, stellte sich auf die Seite der Bürger und wurde Bürgermeister. Seinen rätselhaften Tod beschreibt ein Konstanzer Chronist: „Da sich kein Nachrichter fand, der ihn ohne richterliches Urteil hinrichten wollte, führte man ihn in einem Schiffe hinaus auf den See. Hier musste er sich außerhalb des Schiffs auf ein (über den Bordrand gelegtes) Brett setzen, während der bischöfliche Vogt sich innerhalb setzte. An tiefer Stelle angelangt, stand der letzterer dann auf und der letzte fiel mit dem Brett in den See und ertrank“


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