Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848)

 Schriftstellerin – „Ein Leben zwischen Anpassung und Trotz, Resignation und Wut“.
Portrait Annette von Droste Hülshoff Die Dichterin, Annette von Droste-Hülshoff, war schon als Frau in ihrer Zeit nicht einfach zu begreifen. Geboren auf Schloss Hülshoff bei Münster am 12.01.1797, erhielt Annette, im Gegensatz zu den meisten Mädchen ihres Standes, eine gründliche Erziehung. Die eigenwillige Dichterin wurde besonders durch die Novelle „Judenbuche“(1842) berühmt. Ihre Schwester Jenny war mit Joseph Freiherrn von Laßberg verheiratet. Annette verbrachte sieben Jahre am Bodensee und erwarb das „Fürstenhäusle“ in Meersburg.
Gedenkstätten: Fürstenhäusle, Altes Schloss; Grabstätte: Meersburger Friedhof. Sie war musikalisch, sprachbegabt, von der Sieben-jährigen sind erste Gedichte bezeugt. Nach einer unglücklichen Liebesbeziehung, die zum Skandal wurde, verlebte Annette ihre wichtigsten Jahre im Rüschhaus auf dem Witwensitz ihrer Mutter, später auf der Meersburg bei ihrer Schwester, Jenny, und ihrem Ehemann, Freiherrn Joseph von Laßberg.

  • Stadt Meersburg am Bodensee
  • Marktplatz 1
  • 88709 Meersburg
  • Telefon 00 49 75 32 / 440-0
  • info@meersburg.de
Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass unsere Dienste Cookies verwenden. Mehr erfahren OK