"Cube" heißt der neue Jugendtreff

Am Donnerstag war Wahltag in den neuen Räumen des Jugendtreffs im ehemaligen Postgebäude an der Daisendorfer Straße. Es galt, einen Namen für den Jugendtreff zu finden. Vier Vorschläge standen zur Wahl: Ampel, Cube, Phönix und Posted. In geheimer Wahl – sogar eine Wahlkabine war vorhanden – wurde unter den Jugendlichen mitsamt Jugendbetreuer Andreas Bauer und Michael Erpenbach von der Firma Synergie Soziale Bildung abgestimmt und das Ergebnis war eindeutig. "Cube" (Würfel). Cube gleich kantig und mit Ecken, wie eben Jugendliche sind, ist jedoch auch der Name eines Horrorfilms, in dem nur durch gemeinsames Handeln die Flucht gelingt. Auch Bürgermeisterin Sabine Becker stimmte mit ab und besichtigte die noch im Werden begriffenen neuen Räumlichkeiten für die Jugend. und gab ihrer Freude über das gelungene Werk Ausdruck.

Abstimmung über den neuen Namen des Jugendtreffs in den Räumen in der Daisendorfer Straße

Schön, funktionell und farbig werden die neuen eigenen Räume des Jugendtreffs. Andreas Bauer legte sich mit seinen Jugendlichen mächtig ins Zeug, um aus den ehemals grauen Posträumen ein Schmuckstück zu machen.

In den Pfingstferien wurde viel getan. Die Jugendlichen malten, hämmerten, zimmerten, dass es eine Freude war. Ein pfiffiges Farbkonzept und Design durchzieht die Räume. Die Jugendlichen bringen ihre Ideen ein, so dass Räume mit einem besonderen Charakter entstehen. Beispiel der Tischkicker-Raum mit einem Fußballfeld und Spielern an der Wand. Oder der Eingang zu den WC's: Ein weibliches Teufelchen über der Tür weist den Weg zur Damentoilette, während über dem männlichen Pendant ein Engel mit Heiligenschein schwebt.

Eine moderne Küche, vom großen Raum abgetrennt, mit nützlichen Schränken ist im Entstehen. Andreas Bauer bekommt ein eigenes Büro mit Fenster in den Aufenthaltsraum, um immer einen genauen Überblick über das Geschehen zu behalten. Ein elektronisches Dartspielgerät steht bereit für heiße Spiele und in den ehemaligen Telefonkabinen werden Computer mit Internetanschluss installiert. Auch ein Billardtisch ist schon da.

Die Stadt Meersburg hat für die Innenausstattung 10.000 Euro im Haushalt eingestellt und für Umbaumaßnahmen 5.000 Euro, wobei der Bauhof einen großen Teil der Arbeiten mit übernimmt. Gesucht werden noch Couchgarnituren, die jedoch einiges aushalten müssen. Es sollte kein Sperrmüll sein.

Das nächste wichtige Vorhaben ist ein passendes Logo, welches am Eingang signalisiert: Hier ist das eigene Reich für uns Jugendliche aus Meersburg.


  • Stadt Meersburg am Bodensee
  • Marktplatz 1
  • 88709 Meersburg
  • Telefon 00 49 75 32 / 440-0
  • info@meersburg.de
Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass unsere Dienste Cookies verwenden. Mehr erfahren OK