Das Meersburger Rathaus
„Anno 1551 ward firwahr Diß Ratthauß gebaut: In dem Jahr Anno 1582 Ist dieser Sahl verwendt Inn ain Stuben und wol volendt:“ So lautet die Inschrift auf einer Wappenscheibe, die früher im Ratssaal präsentiert wurde. Baugeschichtliche Daten bestätigen die Angaben: In der Mitte des 16. Jh. wurde dieses „Ratthauß“ errichtet. Ob schon früher ein Gebäude mit dieser ausschließlichen Nutzung bestand, ist nicht gesichert; vermutlich kam der Rat zuvor an anderen Versammlungsstätten zusammen, jedenfalls legen dies manche Urkunden nahe.

1582/83 wurde das Rathaus dann um den Ratssaal erweitert, der sich (bis heute) über dem Vorburgtor befindet. Weitere, umfangreiche Umbauten folgten im 18. Jh. So wurde 1739/40 nicht nur der Rathaussaal barockisiert, sondern auch das Gebäude um ein Stockwerk erhöht. In diesem oberen Stock wurde dann 1784, auf Initiative des Fürstbischofs Maximilian Christoph von Rodt (reg. 1775-1800), ein Theatersaal eingerichtet; bis 1912, als das Rathaus erneut umgebaut wurde, führte man hier Theaterstücke auf. Der Ratskeller, der im ehemaligen Weinkeller eingerichtet wurde, nahm auf Betreiben des Bürgermeisters Karl Moll 1936 seinen Betrieb auf.
Zentrum des Rathauses ist der Ratssaal, in dem nicht nur Rat gehalten wurde (und wird), sondern früher auch Gerichtssitzungen stattfanden. Darüber hinaus diente der Ratssaal auch von Anfang an repräsentativen Zwecken, was die sehenswerte Ausstattung bis heute bestätigt. Der Ratssaal dient heute auch als Trauzimmer und verleiht jeder Trauung den entsprechend würdigen bzw. festlichen Rahmen.
1582/83 wurde das Rathaus dann um den Ratssaal erweitert, der sich (bis heute) über dem Vorburgtor befindet. Weitere, umfangreiche Umbauten folgten im 18. Jh. So wurde 1739/40 nicht nur der Rathaussaal barockisiert, sondern auch das Gebäude um ein Stockwerk erhöht. In diesem oberen Stock wurde dann 1784, auf Initiative des Fürstbischofs Maximilian Christoph von Rodt (reg. 1775-1800), ein Theatersaal eingerichtet; bis 1912, als das Rathaus erneut umgebaut wurde, führte man hier Theaterstücke auf. Der Ratskeller, der im ehemaligen Weinkeller eingerichtet wurde, nahm auf Betreiben des Bürgermeisters Karl Moll 1936 seinen Betrieb auf.
Zentrum des Rathauses ist der Ratssaal, in dem nicht nur Rat gehalten wurde (und wird), sondern früher auch Gerichtssitzungen stattfanden. Darüber hinaus diente der Ratssaal auch von Anfang an repräsentativen Zwecken, was die sehenswerte Ausstattung bis heute bestätigt. Der Ratssaal dient heute auch als Trauzimmer und verleiht jeder Trauung den entsprechend würdigen bzw. festlichen Rahmen.